Schulsozialarbeit – Projekte 2026

Die Schulsozialarbeit an unserer Schule informiert über die aktuell laufenden Projekte:

Sozialkompetenztrainings:
Die Vermittlung der Sozialkompetenzen findet alters- und themenspezifisch durch Übungen, Spiele und Theorieeinheiten statt.
Grundsätzlich geht es in allen Jahrgangsstufen darum, folgende Kompetenzen zu fördern:
Eigenwahrnehmung stärken, Einfühlungsvermögen entwickeln, Bewusstsein für Recht und Unrecht schärfen, Kritik üben und annehmen (Feedbackregeln, kritisches Denken), Konflikte erkennen und gewaltfrei lösen, Kommunikationsfähigkeit schulen
Das Ziel des Trainings ist es, den Kindern Möglichkeiten nahe zu bringen, die die sozialen Grundbedürfnisse nach Erfolg, Frieden und Respekt erfüllen.

Arbeit mit einzelnen Kindern:
Nach Bedarf unterstützen wir Kinder mit besonderen emotionalen und sozialen Bedürfnissen vor- und nachmittags im Einzelkontakt durch Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. Auf Wunsch kann zudem der Schulhund Pepe eingesetzt werden.

Pausenengel:
An der Paul-Schneider-Schule werden zweimal im Jahr 10 Kinder der vierten Klasse als Pausenengel ausgebildet. In sechs Schulungsstunden lernen die Kinder die Aufgaben eines Pausenengels kennen und sind in den Pausen für ihre Mitschüler*innen als Ansprechpartner*innen präsent. Sie helfen, wenn Kinder in den Pausen allein sind, Konflikte zu klären, auf die Einhaltung der Schulhofregeln zu achten, aber auch z.B. beim Jacken schließen. Pausenengel bieten ihre Hilfe an, die Inanspruchnahme ist freiwillig. Sie beobachten sehr genau und holen in schwierigen Situationen die Aufsicht zur Hilfe. Die Pausenengel sind nach Abschluss der Schulung immer zu zweit in den Pausen präsent. Sie tragen ein Pausenengelnamensschild und sind damit gut zu erkennen.
Pausenengel sind Kinder, die die Aufsicht führenden Lehrkräfte unterstützen. 
Die Idee das Projekt Pausenengel zu initiieren, entstand in der Kinderkonferenz. Hier kommen alle Klassensprecher*innen zusammen und besprechen aktuelle, akute Anliegen der Kinder aus den Klassen. Gemeinsam wird dann überlegt, wie der Ort Schule sich weiterentwickeln kann, sodass sich alle Kinder wohlfühlen.
Partizipation/Mitbestimmung und Verantwortung übernehmen wird Kindern mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Das Pausenengel-Projekt bietet Kindern die Möglichkeit, ebenso sich in Aufmerksamkeit, Kommunikation und Fürsorge auszuprobieren.
Pausenengel ersetzen keinesfalls eine Lehrkraft als Aufsichtsperson!

Discopause: 
Einmal monatlich findet die Discopause in der ersten großen Pause statt.

AGs am Nachmittag:

Theater-AG:
Anhand zahlreicher Übungen des darstellenden Spiels wird die Selbst- und Fremdwahrnehmung (z.B. Mimik, Gestik, Körper- und Raumorientierung, sowie Rücksicht, Zuhören, Sprechen, Empathie) geschult. Durch das Miteinander in der Gruppe lernen die Kinder Ausdrucksmöglichkeiten kennen und erweitern ihre Sozialkompetenzen. Das Entwickeln und Schreiben des eigenen Theaterstückes mit abschließender Aufführung ist ein Prozess, der das Selbstbewusstsein stärkt. Die AG richtet sich an Viertklässler und findet einmal wöchentlich von 14.00 bis 16.00 Uhr statt.
Durchführung von Stefani Cech Dipl. Sozialpädagogin Theaterpädagogin TPZ 2006

Mädchen AG:
Einmal in der Woche findet eine Mädchen AG statt. Die Kinder können sich in einem kleinen Rahmen austauschen und es wird gebastelt. Durch gemeinsames Spielen und Kooperationsübungen wird der Teamgeist gestärkt.
Durchführung von Katharina Mackowiak B.A. Sozialarbeiterin

Ausblick

Bewegungsreisen mit Taichi*:
Ab Juni wird es ein Entspannungs- und Bewegungsangebot mit Taichi geben. Mit fantasievollen Geschichten werden einfache Bewegungen aus dem Taichi* erlernt. Die Übungen wirken entspannend. Konzentration, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung werden gefördert.  

*Taichi ist eine chinesische Bewegungskunst, die wie ein langsamer, sanfter Tanz oder „Zeitlupen-Kung-Fu“ aussieht. Es verbindet fließende Bewegungen, Atmung und Vorstellungskraft, um Körper und Geist zu entspannen, das Gleichgewicht zu stärken und die Konzentration zu fördern. Kinder üben dabei oft, sich wie Tiere (z.B. Kranich oder Tiger) zu bewegen. (Quelle: Don Bosco Verlag)

Durchführung von Katharina Mackowiak B.A. Sozialarbeiterin, Taichi Kursleiterin in Ausbildung

Hunde-AGs:
An zwei Tagen in der Woche findet jeweils eine Hunde-AG statt. Eine Kleingruppe von sechs Kindern hat an fünf aufeinander folgenden Terminen die Möglichkeit nicht nur Fachwissen über den Hund zu erlernen, sondern auch Verantwortung und Fürsorge zu übernehmen. Der Hund ist offen und ehrlich. Er wertet nicht und spiegelt die Gefühle der Kinder, indem er direkt und unvoreingenommen reagiert. Die Kinder verstehen schnell, wie es Pepe geht und sind stolz, wenn er auf eine ruhige, freundliche Ansprache hin die Signale der Kinder ausführt.
Durch den Hund lernen die Kinder auf sich und andere zu achten. Regeln, wie sich ruhig verhalten, abwarten können, Abstand halten und Müll vom Boden wegräumen werden bereitwillig dem Tier zuliebe eingehalten. 
Pepe motiviert die Kinder zudem sich zu bewegen und zu lernen, denn ein Spaziergang mit Hund macht mehr Spaß als ohne Hund und ein Lernspiel, wo der Hund würfelt, ist auch spannender.
Ziel des Angebotes ist es die Kinder über die Bindung zu Pepe in ihrem sozialen Miteinander zu stärken.
Durchführung von Stefani Cech mit Pepe, ausgebildeter Therapiebegleithund seit September 24 

KAI-Projekt:
Seit einigen Jahren führt die Kinderhauser Arbeitsloseninitiative (KAI) in Kooperation mit der Schulsozialarbeit und den Lehrkräften der PSS das Projekt „Lernförderung und Sozialförderung für Grundschulkinder der 3. und 4. Klassen“ durch.
Es bestehen zurzeit zwei Gruppen mit je 8 Kindern, die von den Mitarbeitenden der KAI einmal wöchentlich von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr abgeholt. Das Projekt findet im Jugendheim gegenüber statt und beinhaltet eine Stunde Lernen und eine Stunde Freizeitgestaltung. Hier können Hausaufgaben nachgearbeitet werden, für eine Klassenarbeit geübt werden oder Lerninhalte wiederholt werden. Anschließend werden Gruppen Spiele oder kleine Ausflüge in den Stadtteil angeboten.

Lesepatenprojekt: 
Ein weiteres Projekt mit der Kinderhauser Arbeitsloseninitiative unterstützt Kinder aller Jahrgangsstufen in der Leseförderung. 
Einmal wöchentlich nachmittags werden in Kleingruppen Geschichten vorgelesen und Lesespiele angeboten, dazu erzählt und gemalt. Die älteren Kinder werden im flüssigen Lesen unterstützt.
Im Vormittag gibt es ehrenamtliche Lesepaten, die Kinder in den Klassen in ihrer Lesekompetenz stärken. 
Grundsätzlich richten sich unsere AG-Angebote nach dem Bedarf der Kinder, in Absprache mit dem Offenen Ganztag. Dabei handelt es sich immer um geschlechter-, bzw. gruppenspezifische Angebote zur Weiterentwicklung der Sozialkompetenz in Form von Kooperationsspielen, Bastelaktivitäten und Naturerfahrungen.

Elterncafe:
Einmal im Monat laden die Schulsozialarbeit und die Förderinsel in Kooperation mit Frau Dohle von der Caritas Beratungsstelle/Idenbrockplatz zum Elterncafe ein.
Im Wechsel findet es donnerstags nachmittags von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr oder freitags vormittags von 8:00 Uhr bis 9:30 Uhr im Gruppenraum oder bei schönem Wetter draußen statt.
Interessierte Eltern haben hier die Möglichkeit sich bei einer Tasse Kaffee zu vernetzen und auszutauschen. Frau Dohle von der Caritas-Beratungsstelle steht für Fragen über Angebote und Veranstaltungen im Stadtteil zur Verfügung.
Eine Einladung zum Elterncafe erhalten Sie rechtzeitig über das Portal Elternnachrichten.de und einen Aushang im Schaukasten.